Der Redaktionsplan für die Vereinssaison: Nie wieder Funkstille
Sommerpause, Saisonstart, Weihnachtsfeier – das Vereinsjahr ist planbar. Mit einem einfachen Redaktionsplan wisst ihr immer, was als Nächstes kommuniziert wird.
Das Schöne an der Vereinskommunikation: Das meiste ist absehbar. Saisonstart, Derbys, Vereinsfest, Jahreshauptversammlung, Weihnachtsfeier – das Vereinsjahr wiederholt sich. Wer das einmal in einen Redaktionsplan gießt, muss nie wieder überlegen, was zu posten ist.
Was ein Redaktionsplan ist – und was nicht
Ein Redaktionsplan ist kein starres Bürokratie-Dokument, sondern eine einfache Tabelle: Was kommunizieren wir wann, auf welchem Kanal, und wer liefert die Infos? Für die meisten Vereine reicht eine Seite pro Quartal.
Das Vereinsjahr als Gerüst
Tragt zuerst die festen Termine ein – sie sind das Rückgrat des Plans:
- Saisonstart/-ende: Vorschau mit Zielen, Rückblick mit Bilanz
- Feste Veranstaltungen: Vereinsfest, Turniere, Ferienprogramm – jeweils mit Ankündigung (2–3 Wochen vorher), Erinnerung (wenige Tage vorher) und Nachbericht
- Jahreshauptversammlung: Einladung, Bericht, neue Gesichter im Vorstand
- Saisonale Anlässe: Weihnachtsgruß, Neujahrswünsche, Danke an Helfer zum Jahresende
Allein daraus entstehen 20 bis 30 geplante Beiträge pro Jahr – bevor auch nur ein Ball gerollt ist.
Die wiederkehrenden Formate dazu
Zwischen den Fixterminen füllen Routineformate den Plan:
- Spielberichte nach jedem Spieltag
- Spieltagsvorschau am Freitag
- Monatsrückblick im Newsletter
- Porträt-Reihe: jeden Monat ein Gesicht aus dem Verein – Trainerin, Platzwart, Jugendspieler
Verantwortlichkeiten klären
Der beste Plan scheitert, wenn unklar ist, wer liefert. Bewährt hat sich die Trennung von Zulieferung und Veröffentlichung: Übungsleiter und Abteilungen liefern nur Stichpunkte (per WhatsApp oder Sprachnachricht), eine Person – oder ein kleines Team – macht daraus die Beiträge.
Genau an dieser Stelle spart ein Werkzeug wie PressBuddy die meiste Zeit: Die Stichpunkte aus der Abteilung werden direkt zu fertigen Textentwürfen für alle Kanäle. Die Redaktion prüft nur noch, statt zu schreiben.
So startet ihr diese Woche
- Eine Tabelle anlegen (Datum, Anlass, Kanal, Zuständig, Status).
- Alle festen Vereinstermine der nächsten sechs Monate eintragen.
- Die Routineformate ergänzen (Spielbericht, Vorschau, Monatsnewsletter).
- Pro Abteilung eine Person benennen, die Stichpunkte liefert.
- Einmal pro Monat 15 Minuten: Plan aktualisieren, nächste vier Wochen durchgehen.
Mehr braucht es nicht. Der Redaktionsplan nimmt der Vereinskommunikation das Chaotische – und macht aus „Wer postet mal wieder was?” ein ruhiges, planbares System.